DIE WEITERENTWICKLUNG DES APEROL FESTIVALAUFTRITTS AM SZIGET
Nachdem wir 2025 den ersten Markenauftritt von Aperol Spritz am Sziget Festival entwickelt und umgesetzt hatten, ging es 2026 zurück nach Budapest, um die gesamte Area für die zweite Ausgabe weiterzuentwickeln.
Die Ausgangslage war diesmal eine andere. Statt bei null zu beginnen, konnten wir auf die Erfahrungen aus einem kompletten Festivalsommer zurückgreifen. Wir wussten, welche Elemente sich vor Ort bewährt hatten, wo es noch Potenzial gab und welche Teile des ursprünglichen Konzepts unbedingt erhalten bleiben sollten.
Unsere Aufgabe war es, genau darauf aufzubauen. Wir entwickelten die gesamte Area gestalterisch weiter, überarbeiteten zentrale architektonische Elemente, ergänzten neue Details und Aktivierungen und integrierten bestehende Aperol Tools aus mehreren europäischen Märkten in ein stimmiges Gesamtkonzept.
Als Leadagentur begleiteten wir das Projekt von den ersten Renderings über Planung, internationale Logistik und Aufbau bis hin zum laufenden Betrieb während des Festivals und dem vollständigen Abbau danach.
BEWÄHRTES BEHALTEN, POTENZIAL WEITERENTWICKELN
Mehrere Elemente aus der 2025er Area hatten sich unter realen Festivalbedingungen bereits bewährt.
Der eigens entwickelte Eingangsbereich blieb als klarer Einstieg in die Aperol Area bestehen. Ebenso der große gebrandete Skyliner als Sonnen- und Regenschutz, die Containerbar mit VIP-Terrasse sowie das XL Glass Ball Game als interaktives Element.
Anstatt diese Strukturen zu ersetzen, entwickelten wir das Umfeld rundherum gezielt weiter.
Die Containerbar erhielt durch zusätzliche Bögen eine stärkere architektonische Gestaltung und wurde dadurch besser in die gesamte Aperol Markenwelt eingebunden. Auch die VIP-Terrasse darüber wurde überarbeitet und wohnlicher gestaltet.
Pflanzen, neue Details und unterschiedlich eingefärbte Rasenflächen halfen dabei, die einzelnen Bereiche innerhalb der großen Festivalfläche klarer zu gliedern. Zusätzlich integrierten wir unsere selbst entwickelten modularen Sitzwürfel, die flexibel an die unterschiedlichen Anforderungen vor Ort angepasst werden konnten.
Das Ziel war nicht, die Area mit mehr Elementen zu füllen. Vielmehr sollten die einzelnen Bestandteile stärker zusammenspielen und der gesamte Auftritt noch geschlossener wirken.
EINE NEUE AKTIVIERUNG FÜR 2026
Für die zweite Ausgabe ergänzten wir die Area um eine neue Aperol Airbrush Tattoo Activation.
Festivalbesucher:innen konnten aus verschiedenen Aperol Motiven wählen und diese direkt als temporäres Airbrush Tattoo tragen. Eine einfache, persönliche Interaktion mit der Marke, die sich selbstverständlich in das Festivalumfeld einfügte und ohne große zusätzliche Struktur auskam.
Gemeinsam mit dem bestehenden XL Glass Ball Game entstand so eine weitere Möglichkeit, die Aperol Area nicht nur als Bar- und Aufenthaltsbereich zu nutzen, sondern aktiv mit der Marke in Kontakt zu kommen.
EIN KONZEPT, TOOLS AUS DREI LÄNDERN
Mit der Gestaltung der Area war allerdings erst ein Teil der Arbeit erledigt.
Für den finalen Aufbau kamen bestehende Aperol Event Tools und Ausstattung aus mehreren Märkten zusammen. Elemente wurden aus Italien und Deutschland nach Budapest transportiert, während Sitzmöbel, Inflatables, Strukturen, Equipment und weitere Tools aus Österreich kamen.
Damit am Ende alles zur richtigen Zeit am richtigen Ort war und vor Ort als eine gemeinsame Area funktionierte, waren mehrere Monate Vorbereitung und Koordination notwendig.
Transporte, Anlieferungen, technische Anforderungen und Aufbau mussten über unterschiedliche Lieferanten und Teams hinweg abgestimmt werden. Wir übernahmen die internationale Koordination und steuerten gemeinsam mit lokalen und internationalen Partnern sowie unserem eigenen revolvers Team den kompletten Aufbau.
Vor Ort bedeutete das die Abstimmung von Trucks, Staplern, Equipment, Gewerken und Montageteams sowie der einzelnen Aufbauphasen.
Was für Besucher:innen am Ende wie eine einheitliche Aperol Area wirkt, besteht in der Realität aus vielen einzelnen Komponenten, die aus unterschiedlichen Ländern anreisen und vor Ort zu einem funktionierenden Gesamtsystem zusammengeführt werden müssen.
VOM RENDERING BIS ZUM FESTIVALBETRIEB
Unsere Verantwortung endete nicht mit dem fertigen Aufbau.
Als Leadagentur betreuten wir die Area auch während des laufenden Festivals und koordinierten die operativen Abläufe rund um den gesamten Auftritt. Entscheidend war, dass alle Elemente nicht nur am Eröffnungstag gut aussehen, sondern auch über mehrere intensive Festivaltage hinweg funktionieren.
Nach dem letzten Festivaltag begann der Prozess in umgekehrter Reihenfolge. Die gesamte Area wurde abgebaut, die unterschiedlichen Brand Tools wieder getrennt, für den Weitertransport vorbereitet und das komplette Equipment vom Gelände gebracht.
Aufbau, Betrieb und Abbau waren daher von Beginn an Teil unserer Planung.
Bei einer temporären Markenarchitektur dieser Größenordnung reicht es nicht, wenn ein Konzept im Rendering funktioniert. Es muss sich transportieren, aufbauen, mehrere Tage unter Festivalbedingungen betreiben und anschließend wieder sauber zerlegen lassen.
EINE ZWEITE AUSGABE, DIE AUF ERFAHRUNG AUFBAUT
Beim Aperol Auftritt am Sziget 2026 ging es nicht darum, eine funktionierende erste Version durch etwas komplett Neues zu ersetzen.
Es ging darum, aus der Erfahrung vor Ort die richtigen Schlüsse zu ziehen.
Wir behielten jene Elemente, die sich bewährt hatten, entwickelten jene Bereiche weiter, bei denen wir zusätzliches Potenzial gesehen hatten, und ergänzten neue Elemente dort, wo sie dem Gesamterlebnis tatsächlich etwas hinzufügten.
So entstand eine weiterentwickelte Version der Aperol Area am Sziget, bei der Gestaltung, räumliches Konzept, internationale Produktion und Umsetzung vor Ort von Anfang an als zusammenhängendes Projekt gedacht wurden.
Photo credit: revolvers creative GmbG, @friends